SBI hilft dir, Nebel zu lichten: In der Situation X habe ich Y beobachtet, was zu Wirkung Z führte. Keine Diagnose, nur Wahrnehmung. Danach bitte um Sicht deines Gegenübers. Erst wenn Konsens über Fakten besteht, definiert ihr Optionen. Das reduziert Streit über Interpretationen und stärkt rationale Kooperation, gerade unter Zeitdruck.
DESC strukturiert klare Grenzziehung: Beschreibe Verhalten, äußere Wirkung und Bedürfnisse, sage konkret, was du erwartest, erkläre Konsequenzen respektvoll. Nützlich bei wiederholten Mustern, die Teamleistung beeinträchtigen. Formuliere ruhig, binde Unterstützung an messbare Schritte und vereinbare Reviewpunkte. So entsteht Verbindlichkeit ohne Drohkulisse, und Verantwortung wird als Chance, nicht als Strafe, erlebt.
Radical Candor fordert heraus und zeigt Fürsorge deutlich. Gekoppelt mit Feedforward verlagert es Energie in nächste Experimente statt Schuldfragen. Frage: Was probierst du bis Freitag aus, woran erkennen wir Fortschritt. Biete gezielte Hilfe an, etwa Shadowing oder Vorlagen. Halte Nähe, ohne zu verwässern, und feiere kleine Belege für verändertes Verhalten schnell.
Definiere Ziel in einem Satz, wähle maximal zwei Beispiele, formuliere offene Frage, überlege Hilfsangebot, plane nächsten Termin. Prüfe Bias, streiche Interpretationen, halte es kurz. Überlege, wie Erfolg in zwei Wochen erkennbar wäre. Drucke dir die Liste aus oder nutze eine Kartenansicht, um auch unter Stress strukturiert zu bleiben.
Nutze Logs, Tickets, Kalender, Aufzeichnungen, aber priorisiere Relevanz über Vollständigkeit. Streiche Zuschreibungen wie unzuverlässig, ersetze durch beobachtbare Fakten. Lies laut vor und prüfe, ob Worte anklagen oder einladen. Bitte Kolleginnen um blinde Stelle Hinweise. Achte auf kultur- und gendersensible Sprache. So wird Feedback belastbar, respektvoll und lernfreundlich zugleich.
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